Nov. 15. - 19.

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Tagebuch von unserer Hochzeitsreise 15. bis 19. Nov. 2009

 

Sonntag, 15. November 2009

Neuseeland wir sind da

Auto in Empfang nehmen... und los geht’s! So hatten wir es geplant. Doch wie das Leben so ist kommt es manchmal anders als gedacht. Die Europcar hatte nämlich keinen verfügbaren Wagen in der von uns gewünschten Kategorie. Sie versicherten uns, dass die Buchung von unserer Seite her richtig gemacht wurde aber das Alamo Mist gebaut hätte. So sei jetzt halt nur so ein kleines Autöchen für uns übrig. Allerdings hätten wir die Möglichkeit bei den anderen Vermietern uns mal nach unserem gewünschten Auto zu erkundigen. Sie versicherten uns auch, dass wir von Alamo das Geld zurück bekommen. Dies wiederum glauben wir noch nicht so richtig... aber was soll es! Wir sind jetzt in Neuseeland und wollen ein richtig schönes und grosses Auto fahren. So gingen wir zu Hertz und siehe da... die hatten ein richtig schönes und grosses Auto für uns. Bei der Buchung haben wir darauf geachtet, dass wir ALLE erdenklichen Versicherungen abschliessen. Kommt gut!
So fuhren wir dann los mit einem breiten grinsen auf den Gesichtern. Wir grinsten sogar noch einige Kilometer nördlich als plötzlich ein Wegweiser unseren Weg kreuzte. Thermal Spa. Jupiiiiii....und schon sassen wir im 36° warmen Wasser :o)

 

Autoth_k

 

 

 

Vogel_k

 

Montag, 16. November 2009

Maiwera - Whangarei
Nach einer Nacht in einem Zimmer, dass nicht gerade gut gerochen hat, ging es weiter Richtung Norden. Alles um uns herum war so grün...fast wie in der Schweiz aber doch mit grossem Unterschid. Hier wachsen riesige Farne die aussehen wie Bäume, Vögel so bunt wie ein Regenbogen und man könnte (theoretisch) mit 100 kmh über die Berge fahren. Am Abend hatten wir beide grosse Lust auf richtig gute Pasta und mit grossem Glück fanden wir ein Beizli, dass uns Spagetti Carbonara kochte. Wir waren entzückt und fühlten uns fast wie in Italien.

 

 

 

Whangarei - Paihia

Mittwoch, 17. November 2009
Heute fuhren wir die ausgeschilderte Touristen Route. Langweilig wird es einem wirklich nicht beim fahren, denn nach jeder Kurve sieht man wieder etwas Neues. Am Nachmittag machten wir ein kleines Nickerchen an einem wunderschönen und ruhigen Strand. Danach ging es überland nach Paihia wo wir bei einem Luxus Hotel einfach frech nach dem Übernachtungspreis fragten. Die Antwort überraschte uns sehr, denn die Suite im Obersten Stockwerk kostete kaum mehr als das Hotelzimmer am Vorabend. So blieben wir und buchten am nächsten Tag eine Massage für Andreas und Coiffeurtermin für Sandra gleich mit.

 

Boot_k

 

 

 

Kühe_k

 

Paihia - Kaitaia

Mittwoch, 18. November 2009
Oje Neiiiiiii! Es schiffed in Strömä!
Na ja da kann man nichts machen. So genossen wir, nach der Nacht im Himmlischen Bett, die Massage und das Haareschneiden um so mehr. Erst am Nachmittag fuhren wir los über Stock und Stein. Berglein hoch und wieder runter. Manchmal konnte man sogar eine Aussicht erahnen. Doch das eindrücklichste an diesem Tag waren die phenomenalen Wälder und Wiesen. Einmal sahen wir Truthähne....die ganz scheu davon gackerten als wir stoppten um ein Photo zu machen. Nach einem Umweg über Ahipara (da hätte man eine gute Sicht auf den 90 Meilen Strand...bei schönem Wetter) nächtigten wir in einem Motor Inn mit phantastischer Küche.

 

 

 

Kaitaia - Warkworth

Donnerstag, 19. November 2009

Ein beschissenes Wetter als das was wir da am 90 Miles Beach antrafen konnten wir echt nicht erwischen. Sicht gleich Null und Wind ohne Ende. Umgekehrt hätte es uns bestimmt besser gefallen. Na ja, wie schon so oft auf unserer Reise, machten wir einfach das Beste daraus. Winddicht angezogen verliessen wir das Auto um wenigstens ein wenig Sand unter den Füssen zu spüren. Als wir dann wieder zurück kamen hatten wir Sand nicht nur unter den Füssen. Von nun an ging es wieder Südwärts. Erst überquerten wir mit einer Fähre einen Fjord, dann machten wir bei einem Imbiss Stopp um uns zu verpflegen. Natürlich waren wir mega Happy als wir entdeckten, dass die Neuseeländer das Ginger Beer von Bundaber ebenfals kennen.
Danach fuhren wir von der Küstenstrasse in den Wald oder besser gesagt in den Urwald. Was da rings um uns war, war der reinste Dschungel. Doch Tiere sieht man selten. Die Wälder, so scheint es für uns, sind regelrecht leer gefressen.

 

90_Miles_Beach_k