Mögliche Symptome: Die nachstehend beschriebenen Symptome sind nicht unbedingt Anzeichen eines Tumors. Sie können auch andere Ursachen haben, sollten jedoch immer abgeklärt werden. Die Symptome hängen vor allem davon ab, wo der Tumor liegt und wie rasch er wächst, und weniger von seiner Beschaffenheit.
Quelle: Krebsliga Schweiz 

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Hirntumor: Die Symptome eines Tumors werden durch den Druck auf das Hirngewebe verursacht. Sie hängen vor allem davon ab, wo der Tumor liegt und wie rasch er wächst, und weniger von seiner Beschaffenheit. Durch eine Abklärung der funktionellen Störungen lässt sich der Tumor gewöhnlich lokalisieren. Bei Erwachsenen äussern sich die folgenden Symptome meist allmählich, während sie bei Kindern eher plötzlich einsetzen:  
> Kopfschmerzen, die oft in der Nacht oder in den ersten Morgenstunden auftreten. Meist sind diese Schmerzen neu und anders als übliche Kopfschmerzen;  
> Übelkeit und Erbrechen infolge des Drucks in der Schädelhöhle;
> Appetitlosigkeit;
> Schwindel und Gleichgewichtsstörungen;
> Sehstörungen: Flimmern, Störungen des Gesichtsfeldsoder Doppeltsehen;
> optische, akustische oder olfaktorische(geruchliche) Halluzinationen;
> Sprachstörungen und Wortfindungsprobleme;
> Veränderungen der Stimmung, des Verhaltens und des Wesens;
> Verminderung von Lern- und Urteilsvermögen;
> epileptische Anfälle
Quelle: Krebsliga Schweiz


Viele mögliche Ursachen: Meistens bleibt die Ursache der Krebsentstehung unbekannt. Sowohl scheinbar zufällig als auch  aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses, wegen äusserer Einflüsse (Lebensstil, Ernährung, Viren, Schadstoffe, Strahlen) oder – seltener – wegen angeborener Faktoren kann der Bauplan einer Zelle durcheinandergeraten.
Quelle: Krebsliga Schweiz


Hirntumor Arten:  Es gibt verschiedene Grundformen von Hirntumoren.
Und jeder Typ kann verschiedene Grade aufweisen.
Gliosarkom , Astrozytom, Oligoastrozytom, Oligodendrogliom, Ependymom, Medulloblastom, usw...


WHO-Klassifikation der Hirntumoren : Die von der WHO (Weltgesundheitsorganisation)erarbeitete Grad-Skalaermöglicht eine Einteilung der Tumoren nach Bösartigkeitsgradund weiteren Merkmalen. Der Grad eines Tumors ist abhängigvom Anomalitätsgrad (Anaplasie) der Krebszellen und von derWachstums- und Ausdehnungsgeschwindigkeitdes Tumors. Beides wird durch die Untersuchung von Gewebeproben unter dem Mikroskopbestimmt Es gibt 4 Grade von Hirntumoren (WHO = Worl Health Organization)


Die WHO unterscheidet rund 200 Hirntumorarten, die nach der Funktion  der Zellen, aus denen sie entstanden sind, eingeteilt werden 


Grad I Grad I gutartig Langsam wachsende, klar begrenzte Tumoren.
Grad II Grad II noch gutartig Langsam wachsende Tumoren, die im Gegensatz  zu den Tumoren des Grads I nicht klar begrenzt sind.
Grad III Grad III bereits bösartig Anaplastische Tumoren; in einem bereits bestehenden
Tumor des Grads I oder II haben sich ein  oder mehrere anaplastische Herde entwickelt. Sie wachsen schneller als Tumoren des Grads I oder II.
Grad IV Grad IV bösartig Tumoren des Grads IV sind stark anaplastisch.
Sie wachsen schneller als Tumoren des Grads I bis III.