Normales Leben bis 02.07.05: Projektabschluss beim Kunden, Columbus Schulungen... für einen Kunden geben. Privat kurz vor de Umzug (Umzug mit Freundin in eine gemeinsame Wohnung).
Diagnose im Kantonsspital Luzern am 03.07.05: Hirntumor!
Schock: Morgen habe ich doch eine Columbus Schulung beim Kunden. Hirntumor??
Ich habe gar keine Zeit!!! Wieso ich????

Ich habe nie Zigaretten geraucht, habe nie Drogen genommen, trinke sehr selten Alkohol. Habe mich immer auf meine Ernährung geachtet. Und habe sonst immer ein solides Leben geführt.
Das ist nicht fair!!!!!!!!
Ich fange an einen Schuldigen zu suchen, oder nach gründen wieso ich, den Hirntumor bekommen haben könnte. Habe bis heute keinen gefunden, auf den ich wütend sein kann und dem ich die Schuld geben könnte. In der Zwischenzeit habe ich es akzeptiert und mich damit abgefunden und frage mich auch nicht mehr. Ab und zu kommt wieder mal ein Gedanke nach dem warum und wieso. 

Diverse Ängste brechen aus: Werde ich mein altes Leben wieder leben können?? Muss ich sterben? Kann ich wieder Arbeiten? Behalte ich meine Unabhängigkeit?
Verarbeitung der ersten Schockwelle.
Gefolgt von absoluter Hilflosigkeit.
Ich könnte nur noch weinen,
oder irgend etwas zusammenschlagen, um die Aggression Loszuwerden, gegen irgendwas, irgendwer ich weiss doch auch nicht was.
Hilfe suchen und finden: Hausarzt, Krankenkasse stimmte einer 2. Diagnose im Universitätsspital Zürich zu. 

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